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Einwände!

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Einwände! ist eine Veranstaltungsreihe von Attac-Aachen in Kooperation mit verschiedenen Partnern.
Im Rahmen dieser Veranstaltungsreihe laden wir regelmäßig Referenten ein, die die verschiedenen Aspekte der Krise (Wirtschaftspolitik, Demokratie, Alternativen usw.) auf neue Weise beleuchten. Ziel ist es, mit gängigen Klischees, Vorurteilen und Missverständnissen rund um das Thema „Krise“ aufzuräumen und gängige Denkmuster zu durchbrechen.


Damit wir auch in Zukunft qualitätiv hochwertige Veranstaltungen bei freiem Eintritt realisieren können, sind wir auch auf Spenden angewiesen.
 

Spenden!
 


   
   
Adbusting Workshop Adbusting Workshop
Thematisch passend bietet Attac-Aachen von Freitag, 16. Juni 2017 bis Samstag, 17. Juni 2017 einen zwei tägigen Adbusting Workshop an.
 

Von Dada bis Bansky:
Kunst & Politik

Vortrag von Laura Held mit anschließender Diskussion
(Leiterin der Bibliothek der Bundeskunsthalle in Bonn)

Hat Kunst das Potential, die Gesellschaft politisch zu verändern? Widerstand und fortschrittliche Ansätze zu formulieren? Die Verhältnisse zum Tanzen zu bringen? Oder bleibt sie nur folgenlose Spielwiese? Kunst in der russischen oder mexikanischen Revolution, in bitteren Diktaturen, satten Demokratien: Wie verändert sich jeweils ihre Rolle? Wozu ein Zentrum für politische Schönheit? Warum die Performance „Neoliberalismus ins Museum?" Wie frei sind eigentlich Kunst und Betrachter?
Fragen über Fragen.

Viele davon wird Laura Held, Leiterin der Bibliothek der Bundeskunsthalle in Bonn und Attac-Mitglied aus Königswinter, in ihrem Vortrag beantworten. Über die anderen werden wir nachher diskutieren…

Formen des kreativen Protestes und klassische Bildungsarbeit (Vorträge, Workshops) sind für die Aachener Attac Gruppe wichtige Bausteine zur Mitgestaltung von Gesellschaft. Als globalisierungs- und kapitalismuskritische Gruppe setzt Attac sich dafür ein, dass nicht Profit, sondern die Verbesserung der Lebensbedingungen, die Förderung von Selbstbestimmung und Demokratie sowie der Schutz der Umwelt höchstes Ziel von Politik und Gesellschaft sein sollten.

Ort: "Raststätte", Lothringerstraße 23, Aachen

Der Eintritt ist frei.

Lesung mit anschließender Diskussion:
Prof. Dr. Gabriele Krone-Schmalz

10. Mai  2017 18:00 Uhr
Haus der Evangelischen Kirche
Frère-Roger-Straße 8-10 Aachen

POR 1Krone SchmalzGabriele transparent Einwände

Russland verstehen
Der Kampf um die Ukraine und die Arroganz des Westens

Wie ist es um die politische Kultur eines Landes bestellt, in dem ein Begriff wie „Russlandversteher“ zur Stigmatisierung und Ausgrenzung
taugt? Muss man nicht erst einmal etwas verstehen, bevor man es beurteilen kann?
Gabriele Krone-Schmalz bietet in diesem Buch eine Orientierungshilfe für all jene, denen das gegenwärtig in den Medien vorherrschende
Russlandbild zu einseitig ist.


Antirussische Vorbehalte haben in Deutschland eine lange Tradition und sind in zwei Weltkriegen verfestigt worden. Auch in der
Ukraine-Krise lässt sich ihre Wirksamkeit beobachten. Tatsächlich ist aber nicht nur das Verhältnis zwischen Russland, dem Westen
und der Ukraine vielschichtiger, als es der Medien-Mainstream suggeriert, sondern auch die russische Geschichte seit dem Ende
des Kalten Krieges. Demokratie und Menschenrechte verbreiten – wer möchte das nicht. Es lässt sich aber sehr wohl über das Tempo
und über die Methoden streiten. Und es lässt sich fragen, welche Interessen der Westen unter dem Deckmantel einer Menschenrechtsrhetorik
verfolgt.

  

Vortrag mit anschließender Diskussion:
Jürgen Wagner

19. April  2017 18:00 Uhr
Haus der Evangelischen Kirche
Frère-Roger-Straße 8-10 Aachen

Einwände

 

NATO-Aufmarsch gegen Russland

Einwaende
oder wie ein kalter Krieg entfacht wird

Wir erleben derzeit eine in der Geschichte der Bundesrepublik beispiellose Aufrüstung und weltweite Kriegsbeteiligung,
einhergehend mit einer zunehmend weiter fortschreitenden Osterweiterung der NATO und massiven Aufrüstung ihrer
Ostflanke. Selbst Walter Steinmeier warnte davor, die Lage „durch lautes Säbelrasseln und Kriegsgeheul“ weiter anzuheizen.
Spätestens seit der Ukraine-Krise ist das belastete westlich-russische Verhältnis in einem Maße eskaliert, dass man von
einem neuen Kalten Krieg sprechen kann. Führende NATOKommandeure scheuen nicht einmal davor zurück, zu erklären,
es sei zwar nicht zwingend, aber doch „sehr wahrscheinlich“, dass es zu einem Atomkrieg mit Russland kommen werde.
Bei diesem hochriskanten Spiel mit dem Feuer reklamiert die Bundesrepublik eine Führungsrolle für sich. Sich entwickelt
sich aktuell zur „Drehscheibe“ des US- und NATO-Aufmarsches und befindet sich damit bei den Auseinandersetzungen mit
Russland an vorderster Front. Dies betrifft nicht zuletzt auch jüngste Bestrebungen, eine massive Militarisierung der Europäischen Union voranzutreiben.
  

Vortrag mit anschließender Diskussion:
Ulrike Herrmann

29. März  2017 18:00 Uhr
Haus der Evangelischen Kirche
Frère-Roger-Straße 8-10 Aachen

Splash Hermann 2017

 "Kein Kapitalismus ist auch keine Lösung" 

Einwaende

"Die heutige Ökonomie aber auch nicht"

Warum kommt es zu Finanzkrisen? Warum sind die Reichen reich und die Armen arm? Wie funktioniert Geld? Woher kommt das Wachstum? Schon Kinder stellen diese Fragen – aber die Ökonomen können sie nicht beantworten. Viele basteln an theoretischen Modellen, die mit der Realität nichts zu tun haben. Leider kosten die Irrtümer der Ökonomen nicht nur Milliarden, sondern sogar Menschenleben. Wer verstehen will, was falsch läuft, muss die Klassiker kennen: Adam Smith, Karl Marx und John Maynard Keynes. Sie werden an den Universitäten kaum, falsch oder gar nicht mehr gelehrt. Dabei haben diese drei Theoretiker die besten Antworten gegeben. Man muss sie neu entdecken.

  

Vortrag mit anschließender Diskussion:
Matthias Holland-Letz
(Journalist und Dipl.-Volkswirt)
04.Feb.  2017 14:00 Uhr
Haus der Evangelischen Kirche
Frère-Roger-Straße 8-10 Aachen

Holland Letz

"Stiftungen dienen dem Gemeinwohl." 

Einwaende

"Sie gefährden die Demokratie"


Stiftung Warentest, Konrad-Adenauer-Stiftung, Bertelsmann-Stiftung, Deutsche Stiftung Denkmalschutz – Namen, die fast jeder kennt. Doch lassen sich diese vier Stiftungen miteinander vergleichen? Was sind Stiftungen überhaupt? Dienen Stiftungen und StifterInnen wirklich immer dem Gemeinwohl? Wer profitiert vom Stiftungsboom, der im Jahr 2000 begann?


Der Journalist und Dipl.-Volkswirt Matthias Holland-Letz gibt einen Einblick in das deutsche Stiftungswesen, dessen Einfluss – von der Öffentlichkeit kaum bemerkt – deutlich gestiegen ist. Er zeigt auf, wie gemeinnützige Stiftungen genutzt werden, um private Interessen zu bedienen. Vor allem Reiche und Unternehmen werden durch Stiftungen noch mächtiger. Warum dies eine Gefahr für die Demokratie darstellt, erläutert Holland-Letz im Vortrag mit anschließender Diskussion.


Vortrag mit anschließender Diskussion:
Dr. Uwe Krüger, Uni Leipzigl

04.Feb.  2017 14:00 Uhr
Haus der Evangelischen Kirche
Frère-Roger-Straße 8-10 Aachen

krüger

 

Medien, Macht und Mainstream.
Gründe der Meinungskonformität

"Der Meinungskorridor war schon mal breiter. Es gibt eine erstaunliche Homogenität in deutschen Redaktionen, wenn sie Informationen gewichten und einordnen." Nicht nur Außenminister Frank-Walter Steinmeier wundert sich über den "Konformitätsdruck in den Köpfen von Journalisten". Glaubt man einer Meinungsumfrage für ZEITonline vom Dezember 2014, dann haben 47 Prozent der Deutschen den Eindruck, dass ihre Medien einseitig berichten, und im Oktober 2015 gaben in einer Umfrage für den WDR 37 Prozent an, dass ihr Vertrauen in die Medien in den letzten Jahren gesunken sei. Wie konnte es zu dieser Vertrauenskrise der deutschen Öffentlichkeit kommen? In den Redaktionen wird die Ursache weitgehend beim Publikum selbst verortet. Doch gibt es, so zeigt der Medienwissenschaftler Uwe Krüger in diesem Buch, in den großen Medien tatsächlich eine Verengung des Meinungsspektrums, durch die bestimmte Positionen unterrepräsentiert sind. Dieser Mainstream-Effekt hat mit Lobby-Netzwerken und vertraulichen Hintergrundkreisen ebenso zu tun wie mit der sozialen Herkunft der Journalisten und den dramatisch verschlechterten Arbeitsbedingungen der Branche.



 Flyer Seite KLEIN

 Wer rettet wen? Die Krise als GeschäftsmodellEinwaende

Filmaufführung und Diskussion mit dem Autor und Regisseur Herdolor Lorenz

Der 2015 erschienene Film „Wer rettet wen?“ von Leslie Franke und Herdolor Lorenz ist kein weiterer Banken - oder Eurorettungsfilm. Er deckt auf, was bei allen „Rettungen“ bis zum heutigen Griechenlanddrama weitgehend verborgen blieb: Die radikale Veränderung der Gesellschaften in Europa. Die als „Rettung“ verkleisterte Umwandlung privater Schulden in öffentliche hat nicht nur die Demokratie ad absurdum geführt. Sie erschüttert Gesellschaften, die sich als sozialer Rechtsstaat begreifen,in den Grundfesten. Im Anschluss an die Filmaufführung steht einer der Regisseure für die Diskussion mit dem Publikum zur Verfügung.

Eintritt frei.


 adieu Wachstum

 Adieu, Wachstum!Einwaende

Lesung und anschließende Diskurssion mit dem Autor Norbert Nicoll.

Norbert Nicoll zeigt, wie die kapitalistische Wachstumsidee einen kleinen Teil Privilegierter reich gemacht hat und uns nun die Klima-, Energie- und Ressourcenkrise führt.

Er erstellt nicht nur eine eindrucksvolle Negativbilanz von Umweltzerstörung, Klimawandel, Ressourcenverbauch und sozialer Spaltung, sondern gewinnt daraus zugleich Ansätze für eine nachhaltige und menschenfreundliche Metamorphose der Wachstumsidee: Wachstum und Wohlstand können und müssen entkoppelt werden, um unseren Planeten zukunftsfähig zu machen. Lasst uns gut leben, statt unendlich wachsen!

Eintritt frei.


Vortrag mit anschließender Diskussion:
Dr. Sebastian Bartoschek.
Mittwoch, 05.10.2016, 19 Uhr.
VHS Aachen, Peterstr. 21 - 25, Raum 215,

science slam deutschlandfest 1110

VERSCHWÖRUNGSTHEORIEN – EINE UNHEIMLICHE KONJUNKTUREinwaende

Vortrag Dr. Sebastian Bartoschek Sie schreien „Lügenpresse“ und „Volksverräter“, wünschen ihre Gegner ins „Brausebad“ und schützen sich vor „Chemtrails“. Verschwörungsgläubige sind präsent wie lange nicht mehr - in sozialen Medien, aber auch auf der Straße und in den Parlamenten. Was macht Verschwörungstheorien aus? Sind sie Ausdruck eines psychischen Schadens? Der Psychologe Sebastian Bartoschek hat zu diesen Fragen promoviert und ist als Journalist täglich mit dem Thema konfrontiert.

Eintritt frei.


Vortrag mit anschließender Diskussion:
Felix Kamella / LobbyControl

Donnerstag, 29.Sept. 2016 18:30 Uhr
Haus der Evangelischen Kirche
Frère-Roger-Straße 8-10 Aachen

Einwand 2016 09

"Lobbyismus an Schulen. Wie frei ist Bildung?"Einwaende

Vortrag mit anschließender Diskussion: Felix Kamella / LobbyControl

Lobbyisten haben die Schule als Handlungsfeld für sich entdeckt. Sie erstellen Unterrichtsmaterialien, veranstalten Schulwettbewerbe oder bilden Lehrer fort. Dabei geht es nicht um Erkenntnis oder Bildung, sondern um Meinungsmache.
Moderner Lobbyismus ist vielfältig und nimmt nicht nur Einfluss auf die Politik, sondern auch auf Medien und Gesellschaft. Dabei gilt: je früher desto besser. Ungeregelt führt diese Einflussnahme somit zur problematischen Vermischung privater Geschäftsinteressen und öffentlichem Bildungsauftrag.
Felix Kamella vom gemeinnützigen Verein LobbyControl erläutert, wie Lobbyismus an Schulen aussieht und warum er ein Problem ist. Er macht Vorschläge dafür, was LehrerInnen, Eltern und SchülerInnen dagegen tun können und wie die Politik handeln sollte.

Eintritt frei.


Vortrag mit anschließender Diskussion:
Dr. Max Bank / LobbyControl

Donnerstag, 22.Sept. 2016 18:30 Uhr
Haus der Evangelischen Kirche
Frère-Roger-Straße 8-10 Aachen

 Einwand 2016 09

 "Lobbyismus ohne Kontrolle?"Einwaende

Schätzungsweise 20.000 Lobbyisten nehmen in Brüssel Einfluss auf die EU-Institutionen. Etwa 70 Prozent davon arbeiten für Unternehmen und Wirtschaftsverbände. Sie genießen privilegierte Zugänge zur EU-Kommission und überhäufen die Abgeordneten mit Änderungsanträgen für Gesetzesvorlagen. Die noch viel zu wenig diskutierte regulatorische Zusammenarbeit im TTIP-Freihandelsabkommen schafft keinen ebenbürtigen Einfluss aller gesellschaftlichen Interessensgruppen, sondern stellt ein Einfallstor für Unternehmenslobbyisten dar. Am Beispiel der europäischen Handelspolitik erläutert Dr. Max Bank vom gemeinnützigen Verein LobbyControl, wie Lobbyismus die europäische Demokratie gefährdet.

Eintritt frei.


Vortrag und anschließende Diskussion mit
Dr. Mag. Stephan Schulmeister

Mittwoch, 09.März. 2016 18:00 Uhr
Haus der Evangelischen Kirche
Frère-Roger-Straße 8-10 Aachen

Schulmeister

Dr. Mag. Stephan Schulmeister ist seit 1972 wissenschaftlicher Mitarbeiter beim österreichischen  Wirtschaftsforschungs-institut (WIFO) im Bereich„ Mittelfristige Prognose, längerfristige Wirtschafts-entwicklung, Finanzmärkte und internationaler Handel". Mit seinen zahlreichen Publikationen zählt er seit einiger Zeit zu den bekanntesten Ökonomen Österreichs. Über eine dezidierte Kritik am Neoliberalismus - den er als "Marktreligion" bezeichnet - hinaus formuliert er Alternativvorschläge wie zum Beispiel einen gesamteuropäischen New Deal.

"Marktliberalisierung führt aus der wirtschaftlichen Depression"Einwaende"Der Neoliberalismus ist jene Krankheit, für deren Heilung er sich hält"

Von allen Regionen der Welt hat die Finanz- und Wirtschaftskrise der letzten Jahre Europa am schwersten getroffen. Dafür gibt es vier Hauptursachen:
In der EU hat die Politik den Anstieg von Arbeitslosigkeit und Staatsverschuldung,mit der Kürzung von Reallöhnen, Sozialleistungen und sonstigen Staatsaus- gaben zu bekämpfen versucht, und so die Krise weiter vertieft.


 


Vortrag und anschließende Diskussion mit
Prof. Wolgang Streeck.

Mittwoch, 22. Feb. 2016 18:00 Uhr
Haus der Evangelischen Kirche
Frère-Roger-Straße 8-10 Aachen

StreeckProf. Wolfgang Streeck ist emeritierter Direktor des Kölner Max-Planck-Instituts für Gesellschaftsforschung und Professor für Soziologie an der Universität Köln

"Dem Kapitalismus geht es gut"Einwaende
"Zu Gut! Er wird daran zugrunde gehen"

Prof. Wolgang Streeck hat zuletzt in seinem Buch "Gekaufte Zeit" den Niedergang des Demokratischen Kapitalismus analysiert. Er legt die Wurzeln der gegenwärtigen Finanz-, Fiskal- und Wirtschaftskrise frei und beschreibt sie als Moment der langen neoliberalen Transformation des Nachkriegskapitalismus. Dieser Wandel im Verhältnis von Demokratie und Kapitalismus  begann bereits in den 1970er Jahren. Streeck beleuchtet den Umbau des europäischen Staatensystems vom Steuer- über den Schulden- zum Konsolidierungsstaat und fragt nach den Aussichten für eine Wiederherstellung sozialer und wirtschaftlicher Stabilität. 


Vortrag und anschließende Diskussion mit
Heiner Flassbeck.

Mittwoch, 25. Nov. 2015 18:00 Uhr
Haus der Evangelischen Kirche
Frère-Roger-Straße 8-10 Aachen

Flassbeck
Heiner Flassbeck
ist ein deutscher Wirtschaftswissenschaftler. Er war von 1998 bis 1999 beamteter Staatssekretär im Bundesministerium der Finanzen und von Januar 2003 bis Ende 2012 Chef-Volkswirt (Chief of Macroeconomics and Development) bei der UNO-Organisation für Welthandel und Entwicklung (UNCTAD) in Genf

"Deutsche Politik ist ein Erfolgsrezept für alle europäischen Länder"
Einwaende
"Deutsche Politik ist Motor
der europäischen Krise"


Deutschland kommt seit einigen Jahren in Europa eine enorme Macht zu. Eine Macht, die vor allem durch Lohnsenkungen im eigenen Land erkauft wurde und die letztlich zu der großen Krise des Euro führte, die auch heute nicht überwunden ist. Sparpolitik und Lohnkürzungen, die den Schuldnerländern vom Gläubigerland Deutschland aufgezwungen wurde, haben in ganz Südeuropa und insbesondere in Griechenland eine große Rezession ausgelöst und die Idee eines gemeinsamen »europäischen Projekts« ausgelöscht. Angesichts des deutschen Widerstandes gegen jede Änderung des Kurses sowie der nationalistischen Gefahren, dürfen die Warnungen von Flassbeck nicht ignoriert werden.
 



 

Dienstag, 27.Oktober 015, 18:00 Uhr
Ford-Saal (Super C)
RWTH Aachen University | Templergraben 57

WeltimWandel

Es diskutieren:
Thomas Fatheuer. Journalist, Vorstandsmitglied der Kooperation Brasilien (KoBra) e. V. und ehem. Leiter der Heinrich-Böll-Stiftung in Rio de Janeiro

Dr. Raphaela Kell . Universität Aachen (RWTH), Institut für Politische Wissenschaft

 

Im September 2015 wird die Vollversammlung der Vereinten Nationen Ziele für globale Nachhaltigkeit verabschieden, die sogenannten Sustainable Development Goals (SDGs).

Nachhaltigkeit und globale Gerechtigkeit sind gesellschaftsfähig geworden. Woran es mangelt, ist die Umsetzung im Alltagsleben und in den Lebensstilen relevanter gesellschaftlicher Schichten sowie die Mobilisierung politischer Mehrheiten.

Dies wirft vielerlei Fragen auf, zum Beispiel:
Wie können wir nicht nur ein Bewusstsein, sondern auch eine gesellschaftliche Handlungsbereitschaft schaffen?
Wie entfalten wir politische Wirkung?
Wie wird‘s konkret?

Gesprächsleitung:Dr.Jürgen Jansen 1WF-Aachen




Alexandra Kessler . Urbane Gärten und Transition Town Aachen

Ulrich Nitschke . Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit

Hilde Scheidt . Bürgermeisterin der Stadt Aachen

 



 

Vortrag und anschließende Diskussion mit
Jürgen Kaiser.

Donnerstag, 15. Okt. 2015 18:00 Uhr
Haus der Evangelischen Kirche
Frère-Roger-Straße 8-10 Aachen

Erlassjahr

Jürgen Kaiser, politischer Koordinator von erlassjahr.de
„erlassjahr.de - Entwicklung braucht Entschuldung“ ist das größte entwicklungspolitische Bündnis in Deutschland mit Mitträgerorganisationen aus Kirche, Politik und Zivilgesellschaft

"Schulden müssen bezahlt werden"Einwaende"Schulden dürfen das Überleben nicht gefährden"


Gerade in Krisenzeiten profitieren unverantwortliche Gläubiger von dem Sonderstatus überschuldeter Staaten: Wenn sich die Investitionen auszahlen, machen sie Profit. Wenn ein Land nicht mehr zahlen kann, springt der Steuerzahler ein - auch dann bleibt Profit gesichert.

Solange der Gläubiger mit keinem Zahlungsausfall rechnen muss, sieht er nur wenig Anlass zur gründlichen Risikoprüfung und verantwortlicher Kreditvergabe. Von Steuergeldern bezahlte Rettungsschirme wie im Falle Griechenlands oder ewige Umschuldungen wie sie afrikanische Länder kennen sind keine Lösung des eigentlichen Problems, sondern verzögern und verteuern dieses nur.
Ein internationales Insolvenzverfahren bietet einen Ausweg.




Vortrag und anschließende Diskussion mit
Prof. Dr. Reinhard Loske.

Mittwoch, 20. Mai 2015 18:00 Uhr
Haus der Evangelischen Kirche
Frère-Roger-Straße 8-10 Aachen
Loske Prof. Dr. * Reinhard Loske (*1959) ist Professor für Nachhaltigkeit und Transformationsdynamik an der Universität Witten-Herdecke, sowie Privatdozent für Politikwissenschaft am Otto-Suhr-Institut der Freien Universität Berlin.
 

Neue Formen kooperativen Wirschaftens als Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung


Ausgehend von einer Kritik am Konzept des „Grünen Wachstums“ und den Erwartungen an technische Innovationen, stellt Loske Überlegungen zu einer Wiedereinbettung der Ökonomie in Gesellschaft und Natur an (Dualökonomie). Er zeigt auf, warum eine Abkehr von der Kapitalsteuerung der Wirtschaft hin zu einer stärkeren Politiksteuerung der Finanzmärkte Voraussetzung ist für soziale und ökologische Nachhaltigkeit. Die wohl interessanteren Impulse für eine zukunftsfähige Entwicklung kommen momentan nicht von „der Politik“, sondern aus der Gesellschaft selbst.
 




Lesung und Diskussion mit
Dr. Sahra Wagenknecht.

Mittwoch, 6. Mai 2015, 17:00
Haus der Evangelischen Kirche
Frère-Roger-Straße 8-10 AachenWagenknechtDr. Sahra Wagenknecht (*Jg. 1969), ist
Erste Stellvertretende Vorsitzende der Fraktion
DIE LINKE im Bundestag. Sie ist promovierte
Ökonomin und Autorin diverser Bücher, zuletzt Freiheit statt Kapitalismus" (2011)

Freiheit statt Kapitalismus
Über vergessene Ideale, die Eurokrise und unsere Zukunft


Wettbewerb oder Leistung sind nicht mehr die zentralen Merkmale und Perspektiven unserer Wirtschaft, so die Autorin. Wenn Ökonomie die Kunst des Anreizesetzens ist, wirken heute die falschen, denn sie belohnen abstrakte Renditeziele und Jobvernichtung statt Erhalt und Ausbau von Arbeitsplätzen, Umweltschonung und Unternehmenswachstum. Sahra Wagenknecht nimmt die Theoretiker der Sozialen Marktwirtschaft wie Walter Eucken und Ludwig Erhard beim Wort und beschreibt es als dringlichste Herausforderung an die Wirtschaft, wieder produktiv und innovativ zu sein. Denn es muss nicht nur gerechter verteilt werden, es muss auch wieder mehr zu verteilen geben.

Lesung und anschließende Diskussion mit
Dr. Sahra Wagenknecht.
 




Film und Diskussion mit Harald Schumann,
Freitag, 17 April 2015 18:00 Uhr
Haus der Evangelischen Kirche
Frère-Roger-Straße 8-10 AachenSchumannHarald Schumann (* 1957) ist ein deutscher Autor, investigativer Journalist und Diplom-Ingenieur.
Jahrelang als Ressortleiter Politik bei Spiegel Online, als Wissenschaftsredakteur und als Hauptstadtkorres- pondent. Heute Redakteur beim Tagesspiegel.

Die Spur der Troika
Macht ohne Kontrolle

Film und Diskussion mit Harald Schumann

Mit dem Regierungswechsel in Griechenland ist eine Institution in den Vordergrund gerückt, die in keinem EU-Vertrag jemals vorgesehen war: die Troika. Mehr als 500 Milliarden Euro haben die Eurostaaten und der Internationale Währungsfonds (IWF) den Krisenländern Griechenland, Irland, Portugal und Zypern geliehen, um sie zahlungsfähig zu halten. Aber im Gegenzug übertrugen die Kreditgeber nicht gewählten Beamten aus den drei Institutionen IWF, Europäischer Zentralbank und Europäischer Kommission – der Troika – eine enorme Macht. Ohne jede öffentliche Kontrolle zwangen die Beamten den Regierungen eine Politik auf, die das soziale Gefüge zerreißt und die Demokratie außer Kraft setzt.
Der mit dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichneten Wirtschaftsjournalist und Bestsellerautor Harald Schumann fragt nun: Was passiert mit Europa im Namen der Troika?

Die Krisenpolitik vertieft die Spaltung zwischen Arm und Reich dramatisch und verwandelt das europäische Projekt von einer Hoffnung in eine Bedrohung.

 




Film und Diskussion mit Rainer Voss,
dem Protagonisten des Films
"Master of the Universe".

Mittwoch, 04. Februar 2015 18:00 Uhr
Haus der Evangelischen Kirche
Frère-Roger-Straße 8-10 Aachen

Voss

Master of the Universe 
Film und Diskussion

Film und anschließende Diskussion mit einem der ehemals führenden Investmentbanker Deutschlands, dem „Master of the Universe“, Rainer Voss.

Pressezitate:
„Voss erzählt vom Wahnsinn der Finanzjongleure, ihrem Milliarden-Spieltrieb, er tut das diskret und klug."
Fritz Göttler, Süddeutsche Zeitung

„Eine spannende Entmystifizierung der Finanzwelt.“
3Sat Kulturzeit

„Ein faszinierender, geradezu gruseliger Einblick in die Banker- und Broker-Branche"
Marco Schmidt, FAZ

„Eine Reise ins Innere eines Molochs."
Herbert Spaich, SWR

 




Vortrag von Karl-Martin Hentschel
mit anschließender Diskussion.

Dienstag, 09. Dezember 2014 17:30 Uhr
Haus der Evangelischen Kirche
Frère-Roger-Straße 8-10 Aachen

Hentschel 2

„Luxemburg-Leaks - Legale Steuerflucht ist legitim, wenn es dem Unternehmen nützt“Einwaende„Ob legal oder illegal, in jedem Falle asozial!“

IKEA ist ein Lehrbeispiel für Steuvermeidung wie sie durch die „Luxemburg-Leaks“ offenkundig geworden sind. Der IKEA-Gründer Ingvar Kamprad hat nie einen Zweifel daran gelassen, dass die Konstruktion seines Imperiums vor allem das Ziel hat, Kosten, und das sind insbesondere Steuern, zu sparen. Bei IKEA findet man alles, was in einem Handbuch über Steuervermeidung zu finden ist: Gewinnverschiebungen durch Zinsen und Lizenzgebühren, ein Geflecht von Firmen und Stiftungen über zahlreiche Steueroasen verteilt, Kreditgeschäfte, Versicherungen, Immobiliengeschäfte über einen eigenen Finanzkonzern, Vermischung von Firmen- und Privatvermögen bis hin zu der geradezu genialen Finanzmanipulation im Jahre 2012.




Vortrag von Karl-Martin Hentschel
mit anschließender Diskussion.

Donnerstag, 30. Oktober 2014 18:00 Uhr
Haus der Evangelischen Kirche
Frère-Roger-Straße 8-10 Aachen

Hentschel 1


„Komplexität und Globalisierung machen
unsere Politik und Wirtschaft alternativlos!“
Einwaende„Realisierbare Zukunftsmodelle warten auf die Umsetzung durch eine mutige Politik!“

Karl-Martin Hentschels Vortrag ist keiner der dramatischen Beiträge, die das Elend der Welt und die Bosheit oder Hilflosigkeit der Politik anklagen und dann die Zuhörer ratlos zurücklässt. Im Gegenteil: Er will all denen Mut machen, die etwas verändern wollen. Dazu bedarf es mehr als einer Kritik der Verhältnisse. Es werden Visionen für eine gerechte und nachhaltige Gesellschaft gebraucht, die die Menschen begeistern - aber auch konkrete Vorschläge, die praktisch umgesetzt werden können. Es ist an der Zeit, dass aus guten Ideen eine andere Politik gemacht wird. Hentschel formuliert realisierbare Zukunftsmodelle, die in anderen Ländern funktionieren und begeistern.




Lesung mit Jakob Augstein
aus seinem Buch „Sabotage“

Mitwoch, 24. September 2014 18:00 Uhr
Haus der Evangelischen Kirche
Frère-Roger-Straße 8-10 Aachen

Augstein


„Demokratie & Kapitalismus bedeuten
Wohlstand, Stabilität und Sicherheit.“
Einwaende„Wir müssen uns zwischen Demokratie
und Kapitalismus entscheiden.“


Was lernen wir aus der Geschichte? Bekanntlich nicht viel. Aber diese Lehre von Weimar sollten wir bedenken: Die vernachlässigte Republik ist in Gefahr. In der Finanzkrise haben wir, auch in Deutschland, den moralischen Meltdown des Systems erlebt. Doch anders als nach Fukushima hat die Politik keinen Ausstieg vorgesehen.
Darum ist es an der Zeit, wieder zu kämpfen: für Gerechtigkeit, Gesetz, Gleichheit, Demokratie, Freiheit. Der Finanzkapitalismus hat uns diese Begriffe geraubt. Jetzt gilt es, sie zurückzuerobern. Bei der Bundestagswahl die Stimme abzugeben und danach zu schweigen – das ist zu wenig.

 

Die Veranstaltung ist kurzfristig ausgefallen.




Vortrag Dr. Wolfgang Kessler
Mittwoch, 17. Septemper 2014 18:00 Uhr
Citykirche Kirche St. Nikolaus Aachen

Kessler


„Gegen die Allianz aus Politik
und Wirtschaft sind wir machtlos!“
Einwaende
„Politik bewegt sich,
wenn Menschen sich bewegen!“


„So kann es nicht weitergehen“ sagt Dr. Wolfgang Kessler, Wirtschaftswissenschaftler und Chefredakteur vom "Publik Forum". Die Finanzkrise hat gezeigt, dass unser Wirtschafts- und Lebensstil an Grenzen stößt. Auf den Finanzmärkten wird gezockt wie eh und je, Wachstum löst die Probleme alleine nicht; endliche Rohstoffe werden knapper, die Kluft zwischen Arm und Reich wächst. Der Zusammenhalt der Gesellschaft ist bedroht. In dieser Lage sind Alternativen gefragt.
Dr. Wolfgang Kessler hat viele erfolgreiche Projekte besucht, die ein nachhaltiges Wirtschaften vorleben. In seinem Vortrag zeigt er gelebte Alternativen zu der entfesselten (Welt-)Wirtschaft auf:
Eine nachhaltige Wirtschaftspolitik, ein neuer Umgang mit Geld, neue Ansätze sozialer Gerechtigkeit, ein Ökobonus für ein zukunftsfähiges Wirtschaften und viele persönliche Möglichkeiten, um die Wirtschaft nach den  eigenen Idealen zu steuern.




Vortrag von Ulrike Herrmann,
Wirtschaftskorrespondentin taz

Dienstag, 04.02.2014 - 18:00 Uhr
Haus der Evangelischen Kirche

Ulrike Herrmann

„Wir leben in einer sozialen Marktwirtschaft.“
Einwaende
"Wir leben in einem von Großkonzernen
beherrschten Kapitalismus!"

Der Kapitalismus geht uns alle an:
Er ist ein totales System, das alle  Lebens-bereiche durchdringt.
Daher sollte jeder wissen, wie er funktioniert. Ulrike Herrmann erklärt, wie der Kapitalismus entstanden ist und räumt dabei mit diversen Missverständnissen auf. Sie erläutert, warum wir nicht in einer Marktwirtschaft leben, Kapital nicht das Gleiche wie Geld ist und Inflation keine Bedrohung darstellt. Höhere Reichensteuern, höhere Löhne, stärkere Kontrolle: Vermögende glauben gern, das damit der Sozialismus anbricht.
Sie zeigt, warum der Kapitalismus ständig zu Krisen neigt und wie man ihn politisch steuern müsste. So wird deutlich, dass der Staat nicht der natürliche Feind des Kapitalismus ist - sondern ihn überhaupt erst ermöglicht.



Vortrag von Pia Eberhardt,
Corporate Europe Observatory

Donnerstag, 21.11.2013 - 18:00 Uhr
Haus der Evangelischen Kirche

Pia Eberhardt

"Das geplante EU-US Freihandelsabkommen bringt Arbeitsplätze und Wachstum"
Einwaende
"Es ist ein gefährlicher Konzernangriff auf Mensch und Umwelt"

Seit Juli verhandeln EU und USA ein weitreichendes Freihandelsabkommen.
Welche Risiken birgt dieses Abkommen für Mensch und Umwelt? Was versprechen sich Konzerne von den Verhandlungen? Und wie schlagen sich ihre Wünsche in der Verhandlungsposition der EU nieder?

Darüber möchten wir diskutieren mit Pia Eberhardt, die für die in Brüssel ansässige lobbykritische Organisation Corporate Europe
Observatory zur Frage des Konzerneinflusses auf die europäische Außenhandelspolitik arbeitet.



Vortrag von Ernst Lohoff
S
amstag den  29.06.2013 - 18:00 Uhr
Haus der Evangelischen Kirche Aachen

Lohoff

"Wir leben über unsere Verhältnisse"
Einwaende
"Wir sind zu reich für den Kapitalismus"

Nicht "Wer ist schuld an der Krise?" sondern "Was ist schuld an der Krise?" fragen Ernst Lohoff und Norbert Trenkle von www.krisis.org in ihrem neuen Buch und entwickeln anhand dieser Frage eine wesentlich fundiertere Kapitalismuskritik als sie gemeinhin in linken Kreisen anzutreffen ist. Die Kapitalverwertung selbst ist unter den Bedingungen der mikroelektronischen Produktivkraftrevolution in eine substanzielle Krise geraten. Im Kapitel „Massenausfall - Wie der Kapitalismus an seiner eigenen Produktivität erstickt" setzt sich Norbert Trenkle mit Positionen auseinander, die diesen Sachverhalt nicht wahrhaben wollen.



Vortrag von Weik & Friedrich
Samstag den  20.04.2013 - 18:00 Uhr
Haus der Evangelischen Kirche Aachen


Weik Friedrich

"Die Bankenrettung ist das kleinere Übel"
Einwaende
"Sie ist der größte Raubzug der Geschichte"


Friedrich und Weik erläutern die Ursachen der Finanzkrise auf verständliche Weise. Als ›Insider‹ und erfahrene Finanzberater berichten sie über ›die Welt des Wahnsinns‹, der Lügen, des Betrugs und der größten Kapitalvernichtung diedie Menschheit je erlebt hat. Vor unseren Augen findet der größte Raubzug derGeschichte statt und wir sind alle seine Opfer. Wie kommt es, dass die Reichen immer reicher und die Fleißigen immer ärmer werden? Warum ist das globale Finanzsystem ungerecht? Tragen tatsächlich nur die Banken die Schuld an der aktuellen Misere oder müßen auch die politischen. Entscheider zur Verantwortung gezogen werden? Was bedeutet es wenn ein Staat bankrott geht? Wer profitiert eigentlich von den Schulden unseres Staates?

   

Kontakt:
Thomas Woerpel

     
Klaus Peter Schleisiek
     

Presse:
Anne Hochgürtel
    


AG-Schule:
Dima Moser
     

Sven Schneider
     

AG-Kommunikation:
Thomas Woerpel

     

AG-BGE:
Klaus Peter Schleisiek
     

AG-TTIP:
Birgitt.Kerres
     


Welthaus Aachen
1- Etage - Raum 17
An der Schanz 1
52064 Aachen